| Top Model Kanditatin Sophia Maus |
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im Interview
Bei der aktuellen Germany Next Top Model Staffel geht es wieder mit großen Schritten aufs Finale zu. Wir befragten Sophia Maus, Finalistin der GNTM Staffel 2007. Astrid: Du bist unter die letzten 10 von 8000 Teilnehmern ins Finale marschiert? Hast Du gedacht, dass Du so weit kommen würdest? Sophia: Am Anfang nicht wirklich, aber wenn Du von Ausscheidung zur Ausscheidung immer weiter kommst, wächst damit natürlich auch deine Hoffnung. Ab einem gewissen Punkt habe ich nur noch an den gegenwärtigen Augenblick gedacht. Astrid: Dann durftest Du in die Villa einziehen. Wie können wir uns Euren Tagesablauf vorstellen? Ist es realistisch, wie es im Fernsehen rüber kommt? Sophia: Die Tage waren recht unterschiedlich. An den Entscheidungstagen lernt man das Warten. Wir stehen 6:00h auf & werden ins Studio gebracht, wo wir zunächst WARTEN. Dann gibts Frühstück - danach wieder WARTEN. Es folgen die Interviews & das ist zu diesem Zeitpunkt natürlich eine besondere Situation, weil die Entscheidungstage uns vor Augen führen, dass alles ganz schnell auch schon vorbei sein kann. Der Druck steigt & daher ist es auch erklärbar, weshalb die Kanadidaten so "dünnhäutig" sind. Der Kontakt beschränkt sich auf uns selbst - Telefonate nach draussen sind zeitweise nicht erlaubt. Alleine raus dürfen wir aus Sicherheitsgründen nicht. Abends gibts die sogenannte "Abendstimmung" ab ca. 22h, wo wir uns unterhalten & versuchen zur Ruhe zu kommen. Schlafen gehen wir gegen 01:00. Gegessen haben wir fast immer im Studio - eine Produktionsfirma kümmert sich um unser Catering. Nachdem Gisel so zugenommen hatte, wurden wir 2mal ermahnt, wir sollen uns gesünder ernähren. Astrid: Mit Einzug in die Villa seid ihr von der Umwelt abgeschnitten, auf Euch zurück geworfen & habt wenig Rückzugsmöglichkeiten. Ist deshalb die Wahrscheinlichkeit des Zickenterrors erhöht oder ist das eher Mentalitätssache? Sophia: Die Intimität ist schon eingeschränkt - auch damit muss man umgehen können. Die Privatsphäre wird geklaut, dadurch erhöht sich der psychische Druck. Hinzu komt diese Unsicherheit, dass Du nie weißt, was als nächstes gefordert wird. In dieser Extremsituation werden die eigenen persönlichen Schwächen noch verstärkt. Ich hatte zwischendurch mit heftigen Selbstzweifeln zu kämpfen.
Astrid: Du hast dich zickentechnisch diskret zurückgehalten. War das Strategie? Sophia:- Nein, ich denke, das hat was mit der eigenen Persönlichkeit zu tun. Jedoch wenn der Zickenterror so richtig loslegt, kann es leicht passieren, dass man sich mitreissen lässt. Astrid: Woher hast Du während der GNTM Zeit Kraft geschöpft? Sophia: Ganz klar meine Familie & Freunde. Zu wissen, dass sie hinter mir stehen, hat mich extrem gestützt. Astrid: Du bist seit 4 Jahren mit Samuel zusammen. Stellte deine Teilnahme bei GNTM zu irgend einem Zeitpunkt ein Problem in Eurer Beziehung dar? Sophia: Nein - im Gegenteil. Er hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Samuel hat die Idee unterstützt & ist sehr stolz auf mich. Astrid: Welchen Tipp gibst Du anderen Mädels, die sich bei GNTP bewerben möchten? Sophia: Sie sollen sich nicht verbiegen, sondern sich auf sich besinnen & so bleiben wie sie sind. Astrid: Lieben Dank für das Interview und viel Erfolg auf deinem weiteren Modelweg. Sophia: Gerne!
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